©Max Tröndle
Lioba Sombetzki
Ausstellungsplanung und -koordination
Lio arbeitet im besten Team der Welt (das sich eher wie eine gute WG anfühlt: Man hält sich gegenseitig den Rücken frei, teilt Ideen, Sacks und räumt viele Kaffeetassen weg). Zwischen wechselnden Ausstellungsräumen und neugierigen Besucher*innen sind da auch Jugendliche, die gerade herausfinden, wer sie sind und was sie können. Genau das ist ihre heimliche Lieblingsaufgabe. Die FSJler*innen ein Jahr lang zu begleiten und dabei Cheerleader sein, immer mit einem offenen Ohr (also meistens. Außer sie liest gerade konzentriert eine E-Mail HENRI! Da kann es schon mal sein, dass sie eine Frage nicht hört, okay? Darf man noch Mensch sein?)
Ihr Arbeitsstil? Bissi kreativem rumwuseln und bissi unterwegs mit verdächtig guter Struktur. Ausstellungen plant Lio nicht nur mit dem Kopf, sondern mit dem ganzen Gefühlshaushalt: Wie fühlt sich ein Raum an, wenn man ihn betritt? Was macht er mit einem? Und was macht er bitte mit dem Team, das wochenlang darin werkelt? Denn Lio weiß: Gute Ausstellungen entstehen nur, wenn alle Beteiligten zwischendurch wenigstens einmal lachen mussten.
Ihr Wunsch: dass Besucher*innen etwas mitnehmen, das leise nachhallt. So wie nach einem guten Film im Dunkeln des Kinosaals, wenn man plötzlich wieder ein bisschen weicher ist und die Welt ganz anders aussieht.
Wenn sie nicht auf der uzwei unterwegs ist, lädt Lio zuhause bei ihrer Frau ihre Akkus auf: mit zwei Katzen, einem Hund, im Chor, im Garten zwischen den Goldfischen und im Kino. Und egal, ob im Büro oder zuhause: Ohne gutes Licht und eine Playlist, die alles zusammenhält, läuft hier gar nichts. Oder sagen wir… deutlich weniger elegant.
„Ich liebe, dass die uzwei ein bunter und lebendiger Ort ist, an dem experimentiert, ausprobiert, getüftelt, geschaffen und gescheitert werden darf!“