Horror im Comic

29.11.23

Horror-Comics gibt es seit den frühen 1950er-Jahren. Sofort wurden sie von den konservativen Kräften der amerikanischen Gesellschaft während der McCarthy-Jahre angefeindet, was 1954 zur Verabschiedung eines Selbstzensur-Codes der Industrie führte. Horror war zu subversiv, zu gesellschaftskritisch und zu autonom, im Sinne einer ersten Jugendbewegung – Jahre vor dem Siegeszug des Rock’n’Roll. Ab den 1970er-Jahren setzte dann endlich eine Liberalisierung ein und Horror wurde allmählich zu einer festen Größe der Pop-Kultur.

Die Ausstellung präsentiert anhand von Originalzeichnungen 70 Jahre Comic-Horror, von Dracula und Frankenstein, über Geister und Dämonen bis zur Zombie-Invasion der Walking Dead und japanischem Manga-Gore. Herausragende Originale aus dem EC-Verlag der 1950er-Jahre treffen auf Meisterwerke von Bernie Wrightson, Richard Corben, Mike Mignola, Hideshi Hino, Shintaro Kago u.v.m.

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